Andacht

Sommerzeit – Wachstumszeit

Was für die Natur gilt, gilt in diesem Fall auch für Glaube und Kirche. Schauen wir in diesen Wochen in die Kirchenräume, dann begegnet uns dort momentan und die kommenden Monate die Farbe „Grün“ an Altar und Kanzel. Die Farbe, die für Wachstum, Werden und Gedeihen steht.
Sommerzeit - Wachstumszeit Es wurde viel gegossen in den letzten Tagen und Wochen in den Gärten, damit wachsen und gedeihen kann, was gesät und - pflanzt ist. Wasser ist notwendig.

„Gesegnet der Mensch, der sich auf Gott verlässt und dessen Zuversicht der Herr ist. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Und auch wenn die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben

grün“ [Jeremia 17,7f].

Mit Weihnachten, Ostern und Pfingsten liegen die drei großen christlichen Feste hinter uns. Alle drei stehen in enger Verbindung mit dem Leben und Tun von Jesus Christus, auf den sich unser Glaube beruft und den wir als Kirche bekennen. Auch unser Glaube darf und soll sich in diesen Wochen entfalten und vertiefen wie es jener Baum, gepflanzt an Wasserbächen tut. Dafür wünsche ich Ihnen Räume und Quellen, die auch in Dürrezeiten nicht versiegen.

Eine gesegnete Sommerzeit! 

Johannes Mack

 „Mach in mir deinem Geiste Raum, dass ich dir werd ein guter Baum und lass mich Wurzel treiben. Verleihe, dass zu deinem Ruhm ich deines Gartens schöne Blum und Pflanze möge bleiben, und Pflanze möge blei-

ben“ [Ev. Gesangbuch, 503] 

Wie bereits im letzten Gemeindebrief erwähnt, ist dieses Jahr am 1. Dezember Kirchenwahl.
Alle Gemeindemitglieder, die spätestens am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben, können sich zur Wahl aufstellen lassen und haben das Wahlrecht. 
In Gerhausen werden rund 600 evangelische Kirchenmitglieder aufgerufen, ihre Stimme für einen neuen Kirchengemeinderat und für eine neue Landessynode abzugeben. Die Zahl der zu wählenden Kirchengemeinderäte ist dabei abhängig von der Größe der Gemeinde und der Anzahl der Kandidatinnen und Kandidaten, die sich letztlich zur Wahl stellen. Bei uns in Gerhausen besteht der Kirchengemeinderat aus maximal sieben gewählten Personen. Die Aufgaben des Kirchengemeinderats sind vielfältig. Neben klassischen Aufgaben wie Finanzen und Strukturen gehört u.a. auch dazu, mit offenen Ohren in der Gemeinde unterwegs zu sein, Ideen aufzunehmen oder selbst einzubringen, und so das Leben in der Gemeinde nach Möglichkeiten und Bedürfnissen zu fördern und mitzugestalten. Immer wieder entstehen so schöne und ge- ngene Aktionen, die ein Segen für unsere Gemeinde und die Menschen am Ort sind. Zeit und Kraft werden ohne Frage benötigt. Zugleich entstehen auch Bereicherung und Sinnhaftigkeit bei diesem Tun und in diesem Amt. Und vielleicht wäre es ja auch was für Sie. Scheuen Sie sich nicht, sich zu informieren und nachzufragen. Die Mitglieder des aktuellen Kirchengemeinderats und ich als Pfarrer geben gerne Auskunft!
Schließlich: Gewählt werden kann per Briefwahl oder am 1.Dezember zwischen 10.30 Uhr und 16.00 Uhr im Saal der Evangelischen Kirche, Schulstraße 24. Die Unterlagen zur Wahl werden allen Wahlberechtigten zugesandt.

Stichwort „Landessynode“
Die Landessynode ist der Kirchengemeinderat für die ganze Landeskirche und ähnelt in ihren Aufgaben denen eines Parlaments. Das Gremium setzt sich aus 60 so genannten Laien und 30 Theologinnen und Theologen zusammen und tagt in der Regel dreimal pro Jahr. Die Mitglieder der Landessynode werden in Württemberg direkt von den Kirchenmitgliedern für sechs Jahre gewählt. Unsere Kirchengemeinde gehört zum Wahlbezirk Ulm/Donau. 

Kirchgarten

Am 21. Juni 19 trafen sich Helferinnen und Helfer aus dem KGR und aus der Gemeinde im Garten um der Kirche zu einem Pflegeeinsatz. Über 20 Säcke wurden mit Grüngut befüllt und zur Abholung bereit gestellt. Herzlichen Dank an alle, die mitgearbeitet haben! 

Umbau Gemeindehaus

Nun ist es endlich soweit. Mit Erscheinen des Gemeindebriefs werden vermutlich bereits die ersten Anzeichen vom Beginn des Umbaus in der Schulstraße 26 zu sehen sein. Schön, dass es nun losgeht.

Zwei Dinge sind dabei wohl in besonderer Weise zu wünschen. Erstens natürlich, dass der Umbau ohne große Komplikationen durchgeführt werden kann und innerhalb der unten aufgeführten Kosten bleibt. Dann aber auch, dass alle Gruppen und Menschen, die das Gemeindehaus nutzen, während der Zeit des Umbaus Alternativen (vor-)finden, mit denen sie für diesen begrenzten Zeitraum zurecht kommen. Sicherlich wird es an der einen oder anderen Stelle ein wenig mehr Geduld und vielleicht auch Kreativität brauchen. Schon jetzt jedenfalls vielen Dank für alles Verständnis und Mitdenken der betreffenden Personen in diesem Zusammenhang.

Die Kosten für den Umbau belaufen sich insgesamt auf 159.000 Euro. Finanziert werden diese wie folgt:

Aus der Verkaufssumme des alten Gemeindehauses: ca. 101.000 Euro

Aus der sog. „Substanzerhaltungsrücklage“ des alten Gemeindehauses ca. 35.000 Euro

Aus Einnahmen von Veranstaltungen mit „Bewirtschaftung“ ca. 12.000 Euro

Beitrag vom Kirchenbezirk (ca. 7% der Gesamtsumme) ca. 11.000 Euro

In den Umbaukosten nicht enthalten sind die Kosten für die neue Küche. Diese ist daher auch dieses Jahr wieder eines der Projekte für den frei- willigen Gemeindebeitrag. Momentan wird dafür mit Kosten von ca. 15.000 Euro gerechnet, wobei konkrete Angebote noch eingeholt wer- den.

Wie lange der Umbau genau dauern wird, ist momentan nicht konkret vorauszusehen. Versichern kann ich jedoch, dass sowohl der Kirchengemeinderat als auch das Architekturbüro Gebhardt an einer zügigen Umsetzung interessiert sind.

Pfr. Johannes Mack 

Kirchenmusik

Foto: Olga Wilhelm

Eine unserer Orgelspielerinnen stellt sich vor: 

 

Mein Name ist Olga Wilhelm und ich spiele bei Ihren Gottesdiensten in Gerhausen immer wieder Orgel.
Ich wurde in Kasachstan geboren und habe mich seit frühester Kindheit mit der Musik beschäftigt. Nach der staatlichen Musikschule (Klavier) absolvierte ich die Fachakademie für Musik in Pawlodar / Kasachstan (Fachrichtung: Musiktheorie/ Musikwissenschaft). Danach war ich als Musikpädagogin an der Jugendmusikschule tätig.

Nach Ausreise nach Deutschland 1999 wurde ich als Diplom- Musiklehrerin anerkannt und bin zurzeit als freie Künstlerin und Klavierlehrerin tätig.

Im September 2008 nahm ich an dem Meisterkurs "Without Touch 2.0" teil und machte Weiterbildungen im Bereich Kirchenmusik (u.a. Orgelunterricht bei Frau Gilbert, Herrn Krokenberger). In den letzten Jahren beschäftige ich mich außerdem intensiv mit dem Theremin-Spiel und trete u.a. mit verschiedenen Projekten und Konzerten als Theremnistin auf.

Das Theremin ist ein 1920 erfundenes elektronisches Musikinstrument. Es ist das einzige verbreitete Musikinstrument, das berührungslos gespielt wird und da- bei direkt Töne erzeugt.
Quelle Wikipedia 

Hoffest

Foto: Michael Kronenthaler

Foto: Michael Kronenthaler

Foto: Michael Kronenthaler

Foto: Michael Kronenthaler

Am Sonntag, den 7. Juli fand unser Hoffest statt. Drohende Wolken und Schauer veranlassten uns, den Gottesdienst im Alten Kirchle zu feiern. Musikalisch begleitet wurde er vom Posaunenchor und von Lena Länge an der Violine und Nadine Müller an der Querflöte und dem E-Piano. Anschließend ging es bei Wolken und viel Sonnenschein auf dem Hof von Familie Egg mit Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie netten Gesprächen weiter. Um 14 Uhr konnten die Besucher im Alten Kirchle ein kleines, aber feines musikalisches Highlight genießen. Es gab viel Applaus für Lena Länge und Nadine Müller, die zugunsten von Diakonie und Ingenieure ohne Grenzen spielten. Die Kirchengemeinde bedankt sich bei allen Helfern, beim Posaunenchor Blaubeuren-Gerhausen, bei Lena Länge und Nadine Müller, und ganz besonders bei Familie Egg, die uns wieder auf Ihren Hof eingeladen haben.
M.Kronenthaler 

Rückblick Kinderbibeltage

In der Woche nach Ostern kamen knapp 20 Kinder zu zwei Kinderbibeltagen ins Gemeindehaus. Trotz dessen, dass es vom Aufwand und der Gestaltung etwas weniger war, als vielleicht von Gerhauser Kinderbibeltagen sonst gewohnt, darf auf zwei schöne und erlebnisreiche Tage zurückgeschaut werden. Ein Dank geht an alle Helferinnen und Helfer, Unterstützerinnen und Unterstützer, und natürlich an alle Kinder für’s tolle Mitmachen und Dabeisein!
Tag 1:
Der Regen hinderte uns zunächst daran, uns nach dem gemeinsamen Singen und der Geschichte von Elia am Berg Horeb auf den Weg zur kleinen Grotte zu machen. Joachim Striebel hatte mit Bildern von Höhlen und deren Geschichte in der Umgebung aber eine schöne Alternative parat, die v.a. bei den Jungs auf Interesse stieß. Nachdem es mit dem Wetter zumindest ein bisschen besser wurde, machten wir uns schließlich doch noch auf den Weg, um ein bisschen „Höhlenfeeling“ zu erleben.
Tag 2:
Auch am zweiten Tag ging es mit Singen und Geschichte los, bevor die Kinder sich in Gruppen auf einen Stationenweg rund um Kirche, Pfarrhaus und Altes Kirchle machten. Da hieß es dann u.a.: welcher Papierflieger fliegt am weitesten von der Empore? Wer durchquert das Gemeindehaus mit dem ferngesteuerten Auto am schnellsten? Wer schleudert die Holzstämme am weitesten?  Oder: Welche Gruppe schafft es die meisten Kisten in der Horizontalen zu stapeln?
Den Abschluss der zwei Tage bil-dete ein Gottesdienst am Sonntag, bei dem einige der Kinder samt Eltern mit dabei waren und wir in schöner und fröhlicher Weise miteinander feierten. 

Jungschar Kirchengemeinde Weiler

Die Bubenjungschar in Weiler gibt es seit 1979. Zur Zeit besuchen 10-14 Jungs im Alter von 9-14 je- den Freitag während der Schulzeit unsere Gruppe. Neben 3 langjährigen Mitarbeitern sind wir in der glücklichen Lage, dass auch 3 motivierte Nachwuchsleiter zu unserem Team gehören.
Wenn das Wetter es zulässt, halten wir uns meistens draußen auf. Um besser planen zu können, machen wir 2-3 mal im Jahr ein Programm über mehrere Monate. Fester Bestandteil ist eine Andacht / Bibelarbeit. Zu den Highlights gehören das jährliche Zeltlager mit den Jungscharen aus Bühlenhausen, Sonderbuch und Weiler, das auch schon seit 1979 stattfindet. Wir versuchen auch jedes Jahr ein Hüttenwochenende anzubieten, das nächstes Jahr nach einer Pause wieder stattfindet.
Aktivitäten, die immer gut ankommen sind: Baseball, Sitzfußball, Bad Blau, Dorf- spiel z.B. Schmuggler in unterschiedlichen Variationen, Jugger, Blasrohr, Riskier was, Wetten dass, Geocaching, Putzlumpenhockey, Promiraten,....
Zwei mal im Jahr sammelt die Jungschar auch Altpapier, wodurch es möglich ist etwas "Besonderes" zu machen, weil wir damit unser Budget aufstocken können.

Herzliche Einladung an die Jungs aus Gerhausen im entsprechenden Alter.
Einfach an den besagten Freitagen um 16.45 Uhr nach Weiler zum alten Schulhaus schicken. Sie werden dann bis 19.00 Uhr 
beschäftigt sein.
Bernd Autenrieth, Weiler

Hinweis der Redaktion:
In der Kirchengemeinde Weiler gibt es auch eine Mädchen-Jungschargruppe.
Weitere Informationen können im Pfarramt 2 Blaubeuren erfragt werden.